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Blocktaktik geändert, Spiel gewonnen

Von: NW (Markus Voss) 20.12.2011

VOLLEYBALL: Klare Angelegenheit für den TSV



NW vom 20.12.2011 - TSV Oerlinghausen | Volleyball

Am Block vorbei: Eugen Loboda (links) versucht, den Ball an seinem Gegenspieler vorbeizuschieben. FOTO: EIKE J. HORSTMANN

Oerlinghausen (mav). Mit einem am Ende ungefährdeten 3:1 (25:21, 21:25, 25:19, 25:15)-Sieg gegen den Tabellennachbarn SC DJK Everswinkel hat sich der TSV Oerlinghausen in der Volleyball-Verbandsliga ins Tabellenmittelfeld abgesetzt. „Das Spiel war eine feine Sache“, resümierte ein zufriedener Oerlinghauser Trainer Arthur Rempel nach dem wichtigen Auswärtserfolg im Münsterland.

 

In den ersten beiden Sätzen kam der TSV-Express zwar noch nicht so recht ins Rollen, fast schon folgerichtig ging Durchgang 2 denn auch verloren, doch die Sätze 3 und 4 avancierten zu einer klaren Angelegenheit, bei der der Aufsteiger aus Everswinkel letztlich chancenlos war.

 

„Der Anfang war holprig“, sagt Coach Rempel, „wir waren zunächst ein wenig verkrampft.“ Was auch daran lag, dass die Gastgeber ein für die Oerlinghauser Baggerkünstler ungewohntes Volleyball spielten. „Als Landesliga-Aufsteiger hat die DJK sehr flach gespielt. Und es kamen vor allem über Außen Schnellangriffe übers Netz“, sagt Arthur Rempel. Darauf mussten sich die Lipper erst einmal einstellen. Rempel: „Wir haben die Blocktaktik ein bisschen geändert und dann ein besseres Blockbild gehabt.“ Als dann noch die Diagonal- und Außenangreifer ihre Position gewechselt hatten, „bekamen wir den Gegner in den Griff“, so Rempel. Schließlich hatte Everswinkel nichts mehr entgegenzusetzen.

 

„Wir wollten unbedingt gewinnen“, sagt Arthur Rempel, der sich vor allem darüber freute, dass seine Truppe das Spiel gekonnt gelesen und sich auf das Match und die äußeren Umstände („Das war ein komisches Spiel in einer komischen Sporthalle!“) eingestellt hatte. Rempel: „Man merkt, dass die Mannschaft mittlerweile eine gewisse Erfahrung hat und wenn’s sein muss auch taktisch-strategisch spielen kann.“ Erwähnenswert ist auch der Einsatz von Manuel Janzen, der nach einer längeren Pause immer mehr Spielanteile bekommt und sich von Partie zu Partie steigert.

 

Mit aktuell 6:10 Punkten und Platz 5 im Zehnerfeld ist Trainer Arthur Rempel nicht ganz zufrieden: „Wir hätten mindestens zwei Spiele mehr gewinnen können. Ich sehe uns gleichauf mit dem TV Hörde.“ Und der ist hinter den beiden „Großen“ SG Delbrück/Paderborn und 1. VC Minden immerhin Dritter.

 

Weiter geht’s für den TSV Oerlinghausen am 14. Januar in eigener Halle (Grundschule Oerlinghausen) gegen den TV Westfalia Epe. Ein Sieg ist Pflicht.




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